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Landkreis: Jeleniogorski Gemeinde: Kowary Lage Schmiedeberg/ Kowary liegt in den Westsudeten, im Grenzgebiet des Riesengebirges/ Karkonosze, des Landeshuter Kamms/ Rudawy Janowickie und des Hirschberger Tals/ Kotlina Jeleniogorska. Historischer Grundriss Die Gründung und Entwicklung der Stadt Schmiedeberg ist hauptsächlich verbunden mit der Gewinnung des Eisenerzes und mit dem Schmiedehandwerk. 1148 entdeckte der wallonische Bergknappe Lorenz Angelus Eisenerz am Hang des Berges Rudnik. 10 Jahre später wurde auf Anweisung des damaligen Fürsten Polens Boleslaw des Kraushaarigen eine Siedlung gegründet. Im Jahre 1158 begann man mit der Gewinnung des Eisenerzes. Im Jahre 1513 gab der damalige König von Tschechien und Ungarn Wladislaw Jagiello Schmiedeberg Stadtrechte. Im 16. Jahrhundert war Schmiedeberg neben Schweidnitz/ Swidnica und Breslau/ Wroclaw das wichtigste Zentrum der Eisenindustrie in Niederschlesien und ein Zentrum der Herstellung von Schusswaffen. Im 17. Jahrhundert war die Stadtentwicklung sehr intensiv, wurde jedoch durch den Dreißigjährigen Krieg unterbrochen. Nach dem Krieg begann die Entwicklung des Webereihandwerks. Im Jahre 1741 wurde Schmiedeberg, so wie ganz Niederschlesien, infolge des preußisch-österreichischen Krieges an Preußen angeschlossen. Im Jahre 1747 ordnete der preußische König Friedrich II. an, das Schmiedeberger Gut den tschechischen Besitzern Czerninow abzukaufen. Im 18. und 19. Jahrhundert unternahm man Versuche zur Wiederaufnahme bergmännischer Aktivität, jedoch blieben sie ohne größeren Erfolg; zur führenden Industrie wurde die Textilindustrie. Die Stadt wurde dank der Teppichproduktion berühmt. Die Jahre nach dem ersten Weltkrieg brachten einen bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung. Man nahm die Bergwerke erneut in Betrieb. Im Jahre 1926 fand man Uranerzvorkommen, das hauptsächlich Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre abgebaut wurde. Gegenwart Von den bemerkenswerten Denkmälern Schmiedebergs sollte man nennen: die gotische Pfarrkirche der Hl. Jungfrau Maria, das Gebäude des klassizistischen Rathauses und die historischen Bürgerhäuser aus der Hälfte des 18. Jh., das am Weg nach Hochenwiese/ Wojkow liegende Schloss Neuhof/ Radociny, das Schloss am Ruhberg/ Radziłłowka/Ciszyca, die spätbarocke Kapelle der Hl. Anna. Darüber hinaus die steinerne Brücke auf der Jedlica von 1725. Besondere Aufmerksamkeit verdient der in Schmiedeberg untergebrachte Miniaturenpark der Kunstdenkmäler Niederschlesiens. Große Bedeutung haben neben den Denkmälern auch die Naturwerte, die die verschiedenen Formen des Tourismus begünstigen, so z.B. die Wander- und Reitwege oder die Fahrrad- und Skistrecken. Die Berghänge bieten perfekte Bedingungen zum Gleitschirmfliegen. Schmiedeberg ist außerdem ein Kurort, es befindet sich hier eine Krankenhaus- und Kuranlage. Anfahrt Wroclaw-Kowary; PKS Anfahrtsroute Straße 5 (8, E67), Autobahn A4 (5, E40), Straße 5, Straße 367; 118,2 km
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